Dritter

Atelierrundgang

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In der dritten Campuswoche sorgte nicht nur die Sonne für schweißtreibende Augenblicke. Gleich zwei Kamerateams hatten sich für einen Besuch in der Künstlerstadt angemeldet. Über die genauen Sendetermine bzw. Veröffentlichungen werden wir rechtzeitig informieren.
  © Künstlerstadt Kalbe e.V.

Selma Kahoul

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  © Künstlerstadt Kalbe e.V.

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  © Künstlerstadt Kalbe e.V.

Selma Kahoul lässt Körper und Räume entstehen und denkt dabei erstmal an NICHTS. Für sie ist es wichtig, wie das Geschaffene auf ihren Körper wirkt. Damit gibt Selma den Besuchern gleichzeitig einen praktischen Tipp, wie man sich abstrakte Kunst aneignen kann.

Severin Roth

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  © Künstlerstadt Kalbe e.V.

Severin Roth ließ die Zuhörer an einem weiteren Abschnitt seines Monologes „Lüge“ im alten Gericht teilhaben. Nach dem großen Beifall gab Severin einige Kerngedanken des Stückes preis, ohne natürlich zu viel zu verraten: Woher kommt der Zauber der Liebe, das Feine, das Magische? Warum wird die Liebe zu etwas Verhandelbarem? Im September soll das Stück in Bochum aufgeführt werden.

Katharina Roth

Während ihrer Präsentationen in Kalbe gab Katharina Roth den Besuchen einen Einblick in die Arbeitsweise einer Komponistin. Ihr Ensemblestück, welches im November vom JugendEnsembleNeueMusik Rheinland-Pfalz/Saar aufgeführt werden soll, stand dabei im Mittelpunkt. Bei dieser Komposition geht es um Ritualität, genaues Zuhören und Gemeinschaft. Die letzte Woche ihres Aufenthaltes nutzte die Künstlerin parallel für die Beteiligung an einer Ausschreibung aus Thailand. Hierbei ging es darum, europäische Instrumente mit außereuropäischen Instrumenten in einem Projekt zu kombinieren. Für diese spontane Herausforderung wählte die Komponistin ein vietnamnesisches Zupfinstrument. Es ist eine 17saitige Zither, die unter dem Namen Đàn tranh bekannt ist.

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  © Künstlerstadt Kalbe e.V.

Katharina Roth gibt hier einen Gesamtüberblick ihres dreiwöchigen Campusaufenthaltes.

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  © Künstlerstadt Kalbe e.V.

Katharina demonstrierte Spielweise und Klang der Đàn tranh mittels Laptop.

Gevorg Grigoryan

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Gevorg informierte die Besucher über ein langwieriges Nachdecken und Ausprobieren der verwendeten Materialien, Pinsel und Auftragstechniken bei seiner aktuellen Arbeit.

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Azat Petrosyan

Azat Petrosyan wies die Besucher auf Veränderungen seines Bildes, die in den letzten Tagen vorgenommen wurden, hin. Der von ihm benannte Grundwiderspruch: Frieden und Ordnung lässt sich nicht durch Gewalt schaffen, wurde jedoch erneut bekräftigt und als Systemfehler eingestuft. Interessant ist ein weiterer Gedanke: Wie wird das Verhältnis von Gewalt und Frieden in virtuellen Welten erlebbar sein?

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  © Künstlerstadt Kalbe e.V.