22.2.2021

Mit Posts und „Päckchen" gegen den demografischen Wandel

Künstlerstadt-Verein Kalbe startet vierwöchige Zuzugs-Kampagne: Kalbe als lebenswerten Ort entdecken

 

Kalbe (vs) ● Gegen die Folgen des demografischen Wandels und für Zuzug in die Milde-Stadt will sich der Künstlerstadt-Verein Kalbe einsetzen. Er möchte sich dieser Entwicklung mit einer Kampagne entgegenstellen. Diese läuft ab sofort bis zum Freitag, 19. März. Die Botschaft lautet: Kalbe ist ein liebens- und lebenswerter Ort. Unter dem Motto sollen die „Menschen aus Deutschland und der Welt vom Potenzial Kalbes erfahren und die Stadt als einen attraktiven Lebensmittelpunkt für sich entdecken" heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Auf die Idee dieser Zuzugs-Kampagne sind die Initiatoren gekommen, nachdem sie erfahren haben, dass Kalbe im vergangenen Jahr 75 Einwohner verloren hat (Volksstimme berichtete). „Diese Zahl hat uns erschrocken", so Ricarda Schmiede, Kulturwissenschaftlerin beim Verein. Um die Menschen in aller Welt mit ihrer Botschaft zu erreichen, werden virtuelle „Päckchen" geschnürt, die über die Online-Kanäle des Künstlerstadt-Vereins geteilt werden. Wie mitgeteilt wird, sollen mit ihnen attraktive Jobs aufgezeigt werden, denn es gibt in der Region durchaus offene Stellen zu besetzen - ein Vorhaben, bei dem der Verein vermittelnd unterstützt. Im Rahmen des Gründerlabors bietet er zudem interessierten Existenzgründern, die sich in Kalbe mit ihrem eigenen Unternehmen verwirklichen wollen, Unterstützung an. Zusätzlich enthalten die „Päckchen" Wohnungs- und Immobilienangebote für jedes Budget sowie Infos zu Bildungs- und Freizeitangeboten. Und Kalbenser können sich beteiligen. Sie sind aufgerufen, unter dem Hashtag #kalbeerleben Bilder auf Instagram und Facebook hochzuladen, die zeigen, weshalb es ein attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten ist. Es können Lieblingsorte, -menschen, -erfahrungen, und -erinnerungen abgebildet werden. Weitere Vorschläge per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 039080/29 59 sind erwünscht.

© Volksstimme, Gardelegener Kreisanzeiger,22.2.2021, S.9