5.6.2018

Veranstalter sprechen durchweg positiv über Erstauflage

Mitglieder des Künstlerstadtvereins sind mehr als zufrieden / Ein Fest der Begegnungen geschaffen /Neuauflage des Potentiale-Festivals geplant

 

interwiev klRieke, Amalia und Dora Eichholz sowie Matti-Alias Albrecht (von links) nehmen ein Interview auf. Fotos: Gesine Biermann

 

musikinstrumente bauen kl Selbermachen war beim Instrumentenworkshop angesagt. Liam (links) und Nuka Henkel bauen mit Ursula Weber eine Kazoo.

Von Malte Schmidt

Kalbe • Was am Donnerstag begann, fand am Sonntag mit einer Abschlussveranstaltung sein Ende. Die Rede ist vom ersten Potentiale-Festival des Künstlerstadt-Vereins Kalbe. Zeit, um zusammen mit den Mitgliedern zurückzublicken und eine Bilanz zu ziehen. „Wir müssen sagen, dass es wirklich fantastische Tage waren und eine tolle Stimmung während der Veranstaltungen herrschte", freute sich Corinna Köbele am Montagvormittag. Laut der Chefin des Künstlerstadtvereins seien die Workshops sehr gut angenommen worden. „Auf dem Kirchplatz konnten Interessenten schmieden oder in die Fußstapfen eines Steinmetzes treten", so Köbele. Weiterhin wurde live aus einem Radio-Studio gesendet, um über neue Informationen zu berichten, was besonders bei den jungen Interessenten sehr gut ankam. Neben den Workshops waren es aber natürlich auch die vielen Konzerte - gespielt von den Musikern Sascha Henkel (Gitarre), Andris Meinig (Bass), Carl-Ludwig Hübsch (Tuba), Marius Moritz (Piano), Gürsoy Tanc (Gitarre, Beats), Steffen Roth und Günter „Baby" Sommer (Schlagzeug), Andre Meisner (Saxofon, Beats) sowie Almut Kühne (Gesang) -, die sehr gut beim Publikum ankamen. So plane man bereits jetzt, für das kommende Jahr eine Neuauflage des viertägigen Festivals. „So haben wir schon darüber nachgedacht, dass wir vor dem Festival mit Projekten beginnen, die dann während der Festival-Tage weitergeführt werden. Weiterhin haben wir darüber gesprochen, dass man Chorprojekte oder auch Musik anderer Genres anbieten könnte", so Corinna Köbele, die außerdem begeistert darüber ist, dass eine Freundschaft zwischen den Frauen aus Kalbe und Neukirchen-Vluyn bei Wesel ent¬standen ist. Grund dafür war die Zusammenarbeit für das Riesen-Strick-Tipi, das in den zurückliegenden Tagen deutlich vor der Kirche von Kalbe zu erkennen war. „Es ist schon in Planung, dass die Kalbenser Strickdamen in naher Zukunft zu Besuch nach Neukirchen-Vluyn fahren", freute sich Corinna Köbele. Um das Festival außerdem weiter auszubauen, könnte im kommenden Jahr eine Stiftung eine tragende Rolle spielen. „Sie finden unser Konzept toll und wollen uns eventuell bei den Workshops unterstützen", erklärte Corinna Köbele. „Ein Danke an dieser Stelle auch an die Stadt Kalbe, die uns einen weiteren Zelt¬platz zur Verfügung gestellt hätte, wenn unerwartet viele Besucher gekommen wären", fügte Corinna Köbele hinzu.

© Volksstimme, Gardelegener Kreisanzeiger,5.6.2018, S. 18