8.2.2017

„Und wieder sind es spannende Projekte"

Zehn Stipendiaten für Wintercampus gemeldet

 

 

Kalbe/Vienau (cn) • „Abenteuer-Land 2017": Unter diesem Motto findet der diesjährige Wintercampus der Künstlerstadt Kalbe statt. Wie Vereinsvorsitzende Corinna Köbele gestern informierte, haben sich für die mittlerweile vierte Veranstaltung dieser Art zehn Stipendiaten angemeldet. „Und wieder sind es sehr spannende Projekte, mit denen sie kommen", so Köbele. Bei den Stipendiaten handelt es sich um junge Frauen und Männer, die unterschiedliche Kunstfachrichtungen studieren beziehungsweise bereits studiert haben. Sie widmen sich während der Wintercampus-Zeit, die vom 27. Februar bis 26. März dauert, unter anderem der Musik, dem Theaterspiel, der Fotografie, der Malerei und der Bildhauerei. Allerdings kommen nicht alle Stipendiaten gleichzeitig. Deshalb können auch fast alle dieselben Räumlichkeiten nutzen. Sie werden von Privatpersonen aus Vienau bereitgestellt, nämlich von Familie Büst sowie von Ingeborg von Kalben. Bei ihr, in dem im Wiesengrund gelegenen Gutshaus, finden dann während der Wintercampus-Zeit auch die Atelierrundgänge statt. Sie beginnen jeden Sonnabend um 15 Uhr und sind eine Art Werkschau der Stipendiaten. Auch in Badel und in Engersen hätte der Künstlerstadt-Verein Räumlichkeiten nutzen können. Allerdings werden diese nun doch nicht benötigt. Start mit Klangaktion Der Wintercampus zeichnet sich dadurch aus, dass die Stipendiaten nicht in Kalbe direkt arbeiten und logieren, sondern in Umlanddörfern. Erstmals war dies 2016 praktiziert worden, nachdem die vormals vom Künstlerstadt-Verein hergerichteten und genutzten Räumlichkeiten in der Stadt wegen Eigenbedarfs des Eigentümers nicht mehr zur Verfügung gestanden hatten. Übrigens: Eröffnet wird der Wintercampus dann doch in Kalbe direkt. Und zwar mit einer am Sonntag, 26. Februar, geplanten Klangaktion des Künstlers Carl Vetter. Er entlockt Steinen, die er gesammelt hat, Töne und will damit ab 16.30 Uhr den Innenraum der Nikolaikirche zum Klingen bringen.

© Volksstimme, Gardelegener Kreisanzeiger, 8.2.2017. S. 18